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Strombeschaffung im freien Markt

Angebotspreise auf der Online Beschaffungsplattform

Über Chancen und Risiken der Marktöffnung für die Stromkunden

Seit 2009 haben Schweizer Strombezüger mit einem Verbrauch von mindestens 100000 kWh pro Jahr die Möglichkeit, ihre Strombeschaffung selbst im freien Markt zu optimieren. Mit der richtigen Strategie können die Stromkosten langfristig gesenkt werden.

 

Der Schweizer Strommarkt ist im Wandel. Dies obwohl in den ersten Jahren nach der Marktöffnung nur wenige Stromkunden die Möglichkeit einer Beschaffung im freien Markt nutzten. Die meisten blieben im herkömmlichen, sogenannten "Grundversorgungstarif" ihres lokal ansässigen Stromlieferanten. 

 

Dann begannen die Grosshandelspreise für Strom ihren Sinkflug. Da Strom in Euro gehandelt wird, hat die Abwertung des Euro diesen Trend noch zusätzlich verstärkt. Seit 2011 sind die Marktpreise für Strom in der Schweiz um über 50% gefallen. Da diese Preissenkungen von den lokalen Versorgern in den Grundversorgungstarifen nicht oder nur teilweise weitergegeben werden konnten, wechselten seither immer mehr Stromverbraucher in den freien Markt. Im Jahre 2015 sind es bereits über ein Drittel aller gesetzlich berechtigten Endverbraucher. 

 

GESETZLICHE RAHMENBEDINGUNGEN


Um in den freien Markt wechseln zu dürfen, muss in den 12 vorangehenden Monaten ein Stromverbrauch von über 100'000 kWh stattgefunden haben. Dabei gibt es die Möglichkeit, mehrere Messpunkte zu summieren, sofern diese dem gleichen Unternehmen angehören und zudem eine örtliche Einheit bilden. Eine örtliche Einheit wird in der Regel dann als gegeben betrachtet, wenn der Abstand der betroffenen Gebäude nicht mehr als ca. 50 Meter beträgt. Ein Eintritt in den freien Markt ist jeweils zum Jahreswechsel möglich und muss dem lokalen Netzbetreiber bis Ende Oktober gemeldet werden. 

 

Der Bund sieht mit dem nächsten Marktöffnungsschritt vor, Grossverbraucher ab 2017 zu einem Wechsel in den freien Markt zu verpflichten. Zurzeit ist aber noch nicht klar, ob dieses Datum eingehalten werden kann. Zudem könnte ein Referendum gegen diese Gesetzesänderung ergriffen werden. 

 

DER BESCHAFFUNGSZEITPUNKT 


Zu den heutigen Marktpreisen können fast alle zugelassenen Stromkonsumenten mit einer Marktbeschaffung Einsparungen erzielen. In extremen Fällen kann das Sparpotenzial bis zu 50% auf dem Energieanteil der Stromrechnung betragen. 

 

Die Marktpreise unterliegen jedoch starken Schwankungen. Um die Stromkosten auch langfristig zu optimieren, ist deshalb eine dem Stromvolumen angepasste Beschaffungsstrategie notwendig. Die Wahl des Beschaffungszeitpunktes und der Anzahl Lieferjahre, welche im Voraus beschafft werden sollen, sind dabei entscheidend. 

 

Nach den ersten Preissenkungen 2011 und 2012 sind viele Strombezüger langfristige Lieferverträge eingegangen. Dies brachte zwar eine hohe Planungssicherheit, jedoch konnten diese Stromkunden von zusätzlichen Preisreduktionen im Markt nicht mehr profitieren. Andererseits birgt auch eine konsequent kurzfriste Beschaffung Risiken im Falle eines Trendwechsels mit steigenden Preisen. 

 

Insbesondere grössere Verbraucher sollten deshalb eine Strategie zur Reduktion des Preisrisikos in Betracht ziehen. Dies kann zum Beispiel durch die Beschaffung von mehreren Teilmengen zu unterschiedlichen Zeitpunkten geschehen. Zudem ist eine Überwachung des Strompreises unerlässlich. Dabei können Preisober- und Untergrenzen gesetzt werden, bei denen eine Beschaffung ausgelöst wird. 

 

DIE BESCHAFFUNG 


Bei einer Strombeschaffung sollten die Bedingungen klar definiert werden. So ist eine Strombeschaffung in Schweizer Franken oder auch in Euro möglich, was zum Beispiel für exportorientierte Unternehmen sinnvoll sein kann. Weiter sind die Vertragsbedingungen wie zum Beispiel die Anforderung an die Mengentoleranz, die Ökologie oder die Zahlungskonditionen zu bestimmen. 

 

Ein wichtiger Aspekt ist auch die Bindefrist der Angebote. Der Strompreis unterliegt auch kurzfristigen Schwankungen. Die Angebotsbindefrist bedeutet deshalb für die Lieferanten ein Preisrisiko. Es gilt, je kürzer die Bindefrist, je tiefer der Risikozuschlag seitens der Lieferanten. 

 

Da sich die Angebotspreise der Lieferanten auch im freien Markt deutlich unterscheiden, ist es wichtig, eine möglichst hohe Anzahl an Lieferanten in eine Stromausschreibung miteinzubeziehen um diejenigen Lieferanten ausfindig zu machen, welche die attraktivsten Marktpreise anbieten. 

 

ENERGY-MARKET - ELEKTRONISCHE BESCHAFFUNGSPLATTFORM


Energy-Market ist eine unabhängige Plattform für die effiziente und effektive Beschaffung des Strombedarfs. An die Plattform angeschlossen sind über 30 geprüfte Stromlieferanten aus der ganzen Schweiz. Die Lieferanten sind sich des starken Wettbewerbs bewusst und geben ihre bestmöglichen Preise ab, um einen Kunden für sich zu gewinnen.

Über die Plattform sind einerseits normale Ausschreibungen möglich, bei denen jeder Lieferant blind ein Angebot abgibt. Eine weitere Variante ist die Durchführung von sogenannten „Reverse Auctions“, bei denen die abgegebenen Preise für die Lieferanten sichtbar sind und diese sich gegenseitig unterbieten können.

 

Der Kunde erhält ein Login, über das er den Verlauf der Ausschreibung live mitverfolgen kann. Alle Angebote werden automatisch ausgewertet, Preise und erwartete Kosten berechnet sowie eine Rangliste erstellt. Direkt im Anschluss an die Ausschreibung erhält der Kunde einen Report mit den Ergebnissen. Durch die automatisierte Auswertung kann die preistreibende Bindefrist auf eine Stunde oder gar auf wenige Minuten reduziert werden. 

www.energy-market.ch



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